Bongoloch

Das Bongoloch Spiel

Das Bongoloch ist eine kreisförmige Verbindung aus Daumen und Zeigefinger einer Hand. 

Ziel des Bongoloch-Spiels ist es, eine Person oder eine Personengruppe dazu zu bringen, in das eigene Bongoloch hinein zu schauen. Hierbei sind alle Hilfsmittel freigestellt bzw. erlaubt, sofern sie nicht durch die allgemeinen Spielregeln ausgeschlossen sind. 

 Im Nachfolgenden wird die Bongoloch ausführende Person „Täter“, die hineinschauende Person „Opfer“ genannt. Diese Bezeichnungen  dienen lediglich dem Verständnis; man hätte auch „A“ und „B“, „Ernie“ und „Bert“ oder „Dings“ und „Bums“ sagen können.

Grundgesetz

  • Die Würde des Bongolochs ist unantastbar.
  • Jeder Mensch hat das Recht, sofern er dazu fähig ist, jedem Menschen das Bongoloch zu zeigen. Man kann sich auch selbst das Bongoloch zeigen, ist aber in diesem Fall von sämtlichen Spielregeln und Folgen ausgeschlossen.
  • Es steht jedem Menschen frei, sofern er dazu fähig ist, hineinzuschauen oder nicht.
  • Das Bongoloch-Spiel ist ein Spiel und hat auch als solches verstanden zu werden. Es soll, obwohl es durchaus zur Passion werden kann, nicht zum ernsthaften Leben und Miteinander gezählt und gewertet werden.
  • Durch das Spielen darf weder Tätern, noch Opfern noch unbeteiligten Dritten seelischer oder weiterreichender körperlicher Schaden zugefügt werden. 
  • Die Spielregeln gelten weltweit und sind nicht frei zu interpretieren noch änderbar (vgl. Regelwerk). Ausnahmen werden durch §1 im Zusatz erläutert. 
  • Das Bongoloch ist eine Fingerkombination von Daumen und Zeigefinger einer Hand, welche zusammengeführt einen Kreis bilden. Hierbei ist zu beachten, dass sich nur die Fingerkuppen berühren dürfen. Die Auswahl der Hand spielt keine Rolle. Es dürfen sogar zwei Bongolöcher gleichzeitig gebildet und angewandt werden, diese dürfen sich jedoch nicht überlagern oder ineinander verhakt sein.
  • Im Gegensatz zum internationalen Handzeichen für „OK“ oder auch dem italienischen Handzeichen für „Arschloch“ wird das Bongoloch so gezeigt, dass man nur von oben darauf bzw. hindurch schauen kann (Handrückenseite).

Regelwerk

  • Das Bongoloch muss sich bereits vor dem Durchblicken bzw. Reinschauen in seiner vollständig geschlossenen Form befinden.
  • Das Bongoloch muss zum Zeitpunkt seiner Anwendung vollständig erkennbar sein und darf nicht durch etwaige Gegenstände oder schlechte Sichtverhältnisse verschleiert werden.
  • Das Bongoloch darf nicht unmittelbar vor einem Hintergrund gezeigt werden der sich näher als 20cm am Bongoloch befindet.
  • Das Bongoloch darf nicht auf den momentanen Blickpunkt und nicht in den momentanen Blickwinkel des Opfers gehalten werden. Allgemein wird dies auch als Augenhöhe bezeichnet (merke: dies bedeutet nicht die Höhe der Augen vom Boden aus gemessen!).
  • Ein Opfer, das in ein regelkonformes Bongoloch hineingeschaut hat, hat dies unverzüglich zuzugeben. Missachtung dieser Regel für zu allgemeiner Entehrung. Gleichzeitig hat natürlich auch der Täter darauf zu achten, ob das Opfer durch sein Bongoloch schaut oder nicht.
  • Die Anwendung der Bestrafung für das erfolgreiche Zeigen eines Bongolochs hat ebenfalls unverzüglich zu geschehen und kann nicht für einen späteren Zeitpunkt aufgespart werden. Das Opfer hat die Strafe im Sinne des nachfolgenden Strafkatalogs unweigerlich zu akzeptieren. Das Ausführen der Bestrafung ist jedoch nicht zwingend notwendig und liegt im Ermessen des Täters.
  • Hat ein Opfer durch Unachtsamkeit in ein regelkonformes Bongoloch hineingeschaut, hat es nur durch schnelles Durchstechen und gleichzeitiges Unterbrechen des Bongolochs (das Trennen von Daumen und Zeigefinger des Täters) die Möglichkeit der Bestrafung zu entkommen. Hierzu kann jeder Finger benutzt werden. Bei erfolgreichem Durchstechen kehrt sich die Bestrafung um und richtet sich gegen den Täter.
  • Schafft es der Täter es jedoch, den Finger des Opfers, beim Versuch das Bongoloch zu durchstechen, festzuhalten, hat er das Recht, die Bestrafung so lange am Opfer zu vollziehen, bis dieses seinen Finger wieder aus dem Griff des Täters gezogen hat.

Strafkatalog

  • Die Bestrafung bezieht sich in keiner Weise gegen das Wesen oder den Charakter des Opfers und ist nur als Eigenlob des Täters zu verstehen. Die Würde des Opfers bleibt vollkommen erhalten.
  • Die Bestrafung ist immer ein oder mehrere Faustschlage (im Folgenden Bongo genannt) gegen die Schulter des Opfers und darf auch nur vom Täter selbst ausgeführt werden. Das Übertragen der Bestrafung ist für beide Parteien unzulässig.
  • Der Bongo hat vor seiner Ausführung durch ein imaginäres Kreuz, welches vom Täter mit dem Zeigefinger auf die Schulter des Opfers gemalt wird, kenntlich gemacht und nach seinem Vollzug, durch Abwischen der jeweiligen Schulter durch den Täter, beendet zu werden. Dies gilt für jeden einzelnen Bongo.
  • Pro gezeigtem Bongoloch darf nur ein einziger Bongo vergeben werden. Eine Ausnahme bildet sich nur, hält der Täter den Finger des Opfers fest. Hier hat der Täter das Recht so lange regelkonforme Bongos auszuführen, bis das Opfer seinen Finger wieder aus dem Griff des Täters befreit hat.
  • Hat das Opfer mit seinem Finger ein regelkonformes Bongoloch erfolgreich durchbrochen, kehrt sich die Bestrafung zu Ungunsten des Täters um und die Bestrafung darf vom Opfer am Täter ausgeführt werden.

Zusatz

  • Wurden vor Spielbeginn von den beteiligten Parteien eigenen Regeln erstellt, so gelten diese nur für die Parteien, welche den Regeln zugestimmt haben. In allen anderen Fällen greift das allgemeine Regelwerk (vg. Grundgesetzte §6).
  • Unter professionellen Bongolochspielern ist es üblich, den Bongo (Strafschlag) nicht auszuführen und alleine die Schmach des Opfers zu genießen.

Beispiele

Kontakt

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